GenoGate Papiere erscheinen 2022 als Buch

Allgemein

Unser Beitrag vom 23.11.19 befasst sich mit der Rolle des  GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen) und seinen Unterstrukturen. Der exemplarisch, am Beispiel des BBU aufgezeigte Interessenkonflikt, zeigt deutlich um was es geht. Die Verselbstständigung der Verwaltungsstrukturen im Genossenschaftswesen.
Die im Beitrag zitierten GenoGate Papiere erscheinen  2022 in Buchform.
Laut Verlag ersetzt der neue Titel das ursprünglich geplante und Schwarzbuch Raiffeisen.
Die GenoGate Papiere beschreiben die Fehlentwicklungen im gesamten genossenschaftlichen Sektor.
Mit der Einführung des genossenschaftlichen Führerprinzips im Jahr 1934 wurden der Genossenschaftsgedanke systematisch aufgeweicht. Das Führerprinzip wird heute dazu
missbraucht die Genossenschaften zu steuern und zu kontrollieren. Die Zwangsmitgliedschaft in und die Pflichtprüfung durch einen zugelassenen Genossenschaftsverband sorgen für gesicherte Einnahmen.

Das Genossenschaftsverbände gleichzeitig als “Berater” und “Prüfer” auftreten ist problematisch. Dies führt dazu, dass sich die Verbände jederzeit in die Belange der Genossenschaftsmitglieder einmischen können.
Somit sind die Verknüpfungen der Selbstverwaltungsorganisation mit der Politik ein Thema. Schwerpunkte der Beweisführung sind Genossenschaftsbanken und Wohnungsgenossenschaften.  Die GenoGate Papiere basieren auf umfassenden Recherchen von
genoleaks und  auf Aussagen von  ehemaligen  Verbandsprüfern. Es geht um sogenannte Druckfusionen bei den Genossenschaftsbanken und das Thema “Wertberichtigung”. Laut genoleaks haben sich  2019 bundesweit mehr als 30 Staatsanwälte mit der ” von oben ” verordneten Fusionspolitik befasst. Betroffen sind mehr als 150 Vorstände und Aufsichtsräte von Genossenschaftsbanken.

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