Olympische Winterspiele 2030 – wir machen den Weg frei!

Think big – wir fördern nicht nur unsere Mitglieder – wir fördern die Region – aber richtig. Wir machen den Weg frei. So oder so ähnlich möchten wir den nachstehenden Beitrag der GenoNachrichten kurz beschreiben. Ein echtes Stück Genossenschaftsgeschichte, denn die Initiative wurde von einer Genossenschaftsbank entwickelt. So kann glaubwürdige genossenschaftliche Regionalförderung aussehen!
Es geht um die Olympische Winterspiele 2030, genauer in Thüringen, Sachsen, Bayern und mit anderen Nachbarn – das ist so eine große Vision. Reichlich ambitioniert, mag mancher vorschnell behaupten. Aber warum denn nicht? Was spricht denn eigentlich dagegen? 

Wir, die Repräsentanten der thüringischen VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG, sagen selbstbewusst: Alles spricht dafür! Und deshalb geht unser Bekenntnis weit über die regionalen Grenzen hinaus. 

Oder, um es mit den Worten eines Visionärs, dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Pierre de Coubertin, zu sagen:„Olympismus ist eine Lebensphilosophie, die gleichsam die Bildung von Körper und Geist anstrebt.

In der Verbindung des Sports mit Kultur und Erziehung soll ein Lebensstil entwickelt werden, der Freude an der Leistung mit dem erzieherischen Wert des guten Beispiels und dem Respekt vor universalen und fundamentalen ethischen Prinzipien verbindet.”

Ideen bekommen ein Gesicht, wenn sie Menschen ergreifen. Und schon jetzt stehen wir mit unserer Idee nicht allein. Deutschland, insbesondere der Osten unseres Landes, aber auch Bayern und andere Bundesländer, haben herausragende Voraussetzungen für den Wintersport. In Oberhof, Oberwiesenthal, Altenberg, Erfurt und anderswo befinden sich bereits bestens ausgebaute und anerkannte Sportstätten und Anlagen, die sich schon mehrfach bei internationalen Wettkämpfen bewährt, vielen Sportlerinnen und Sportlern zu Titeln und Weltruhm verholfen haben. Und schließlich stehen hinter jedem Erfolg und jedem Event auch Dutzende Vereine, unzählige freiwillige Helfer und erfahrene Kampfrichter – das ist Erfahrung und Fachkompetenz pur.

Die ausgezeichneten infrastrukturellen sportlichen Bedingungen sind die besten Voraussetzungen die für Spiele ohne baulichen Gigantismus auskommen.

Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten schon  vielfach als guter Gastgeber internationaler Sportevents einen herausragenden Ruf erworben. Diese Tradition wird mit Sicherheit fortgesetzt. Insbesondere auch durch eine sportpolitisch eindeutige Entscheidung, diese Winterspiele zum überwiegenden Teil im Osten des Landes austragen zu lassen. Fest steht: Die infrastrukturellen Bedingungen dafür sind längst vorhanden.

Mike Helios, Sprecher der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, im MDR Fernsehen „Warum kommt dieser neue Anlauf auf die Winterspiele gerade von uns, wird man sich fragen. Die Antwort ist rasch gegeben: Wir verstehen uns als Bank, die in der Region fest verwurzelt ist und die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt. Und Gemeinwohl ist mehr, als das Verwalten von Konten. Wir investieren schon lange leidenschaftlich in Zukunftsideen, weil sie dazu beitragen, die Welt zu verbessern und das Leben der Menschen in der Region lebenswerter zu machen. Auch darin sehen wir unseren genossenschaftlichen Auftrag – ein Selbstverständnis, das bereits mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen und dem Leipziger Hermann Schulze Delitzsch Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Siegeszug durch die Welt antrat. Ihre Idee von damals ist heute Wirklichkeit. Und Tradition verpflichtet!“ 

Olympische Winterspiele 2030. Gut vier Jahrzehnte nach der deutschen Einheit wäre das ein bedeutender Beitrag zum Zusammenwachsen der Menschen zwischen Ost und West, ein Symbol, dass es allen politisch Verantwortlichenim Land um die Einheit in den Köpfen ernst ist. (C) Text und Logo: VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG Pestalozzistraße 15, 36433 Bad Salzungen.Redaktion: Mike Helios, Hannes Hofmann

Kommentar: Die Initiative Olympische Winterspiele 2030 ist nicht nur ein Beispiel für eine gelungene Marketing Aktion – auch Kaltakquise genannt, sondern es geht eigentlich noch um viel mehr.

Wie funktioniert eine Genossenschaft / Co-operation? Im weltweit vorherrschenden Verständnis von Genossenschaft fand und findet die Meinungsbildung immer unten, an der Mitgliederbasis statt und wird oben, von den Genossenschaftsorganen, umgesetzt. Dieses kooperative Führungsmodell (Bottom up) steht im Widerspruch zum in Deutschland sehr ausgeprägten hierarchischen Führerprinzip (Top-down). Was nichts anderes bedeutet, als die Entscheidungen werden oben getroffen und unten widerspruchslos ausgeführt.

Es ist somit kein Wunder das die bestehenden Verbandsstrukturen dieser (Bürger) Initiative zunächst kritisch gegenüberstehen. Die von der VR-Bank Bad Salzungen – Schmalhalden eG unterstützte Initiative: Olympische Winterspiele 2030 ist ein schönes Beispiel für “Genossenschaft von unten!” Gleichzeitig geht es auch um Wirtschaftsförderung zum Anfassen und zum Mitmachen – oder um Selbstorganisation!

Das “echte Genossenschaft” auch im ganz großen Stil funktioniert zeigt unter anderem die MONDRAGON Coopertative oder die Ocean Spray Co-operation. Es stellt sich somit auch die Frage ob der Ausverkauf des DDR-Volksvermögens, heute 30 Jahre nach dem Mauerfall, nicht eine neue kritische Bewertung verdient.

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