New York/Brüssel, 13. Januar 2026 (geno) Die UNO-Resolution A/RES/80/(182 zu Genossenschaften in der sozialen Entwicklung erkennt an, dass Genossenschaften die uneingeschränkte Teilhabe an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fördern. Sie bekräftigt den Beitrag von Genossenschaften zur Ernährungssicherheit, Gleichstellung der Geschlechter, Armutsbekämpfung und mehr. Gefordert wird ein Internationales Jahr der Genossenschaften alle zehn Jahre. Darüber informiert der Internationale Genossenschaftsverband (ICA) am Dienstag in einer Pressemitteilung. (Hier zum download der Übersetzung)
Darin wird ICA-Generaldirektor Jeroen Douglas zitiert: “Es ist selten, dass sowohl 2012 als auch 2025 zu Internationalen Jahren der Genossenschaften erklärt werden, da die UNO in der Regel bestimmte Jahresthemen nicht wiederholt. Dieser Zehnjahreszyklus ist also eine immense globale Anerkennung für den dauerhaften Beitrag der Genossenschaften zu einer gerechteren und gleichberechtigteren Welt.“
Douglas dankt der mongolischen Regierung als treibender Kraft hinter beiden Internationalen Jahren der Genossenschaften und der neuen Proklamation. Die UN-Generalversammlung verabschiedet seit den 1950er Jahren Resolutionen zu Genossenschaften hinsichtlich der sozialen Entwicklung, seit 1992 systematisch alle zwei Jahre. ++ (un/mgn/13.01.26 – 006)
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