Diverse igenos-Aktivitäten mehren Genossenschafts-Popularität

Bullay/Berlin, 5. Dezember 2025 (geno) Mit diversen Aktivitäten sorgt die Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder (igenos) derzeit und in nächster Zukunft für mehr Popularität der Genossenschaftsbewegung in Deutschland. Dazu trägt auch die igenos Initiative CoopGo und deren Mitgliedschaft im Internationalen Genossenschaftsverband (ICA) bei. Ebenfalls eingeschaltet ist die Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

Über den CoopGo Genossenschaftsverband wird derzeit ein Projekt im  Saarland vorangetrieben. Um die Besonderheiten der Rechtsform Genossenschaften bekannt zu machen, werden im kommenden Jahr Volkshochschulkurse angeboten. Das Saarland weist bundesweit die niedrigste Anzahl an Genossenschaften je 1.000 Einwohner auf. Die von CoopGo entwickelte Geno-Ratio erlaubt einen unmittelbaren Ländervergleich und gibt indirekt Auskunft über die gesellschaftliche Bedeutung, Verbreitung und Akzeptanz der Rechtsform Genossenschaft in einem Land oder in einer Region. Zwischen den nordeuropäischen Genossenschaften, aber auch zu den italienischen, französischen und spanischen Genossenschaften bestehen erhebliche historische und rechtliche Unterschiede. Das CoopGo Projekt soll dazu beitragen die Akzeptanz der Rechtsform Genossenschaft aber auch andere Aktivitäten der Bürgergesellschaft zu erhöhen. Die Initiative wird im Rahmen des Programm „Nachhaltig wirken – Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäischem Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESW Plus) gefördert.

In Deutschland leben und wirken mehrere Millionen Genossenschaftsmitglieder. Die meisten von ihnen gehören zu Bankgenossenschaften, Baugenossenschaften und Agrargenossenschaften. Ihr Anteil ist in Ostdeutschland aufgrund der historischen Entwicklung besonders hoch. Deshalb ernten sie von westdeutschen Politikern, Wirtschaftsmanagern und Intellektuellen, die sich in der ehemaligen DDR an die Schaltstellen der Gesellschaft katapultiert haben, oft abfällige Blicke und Urteile. Ihre tatsächliche Kraft und Macht wird strukturell unterschätzt, weil sie sich dieser Potentiale meist selbst nicht bewusst sind. Immerhin reicht die Masse von rund 20 Millionen Genossenschaftsmitgliedern fast an die Zahl der 21 Millionen deutschen Rentner heran. Was die derzeit auszulösen vermögen, zeigen die aktuellen innenpolitischen Ereignisse deutlich. ++ ((gn/mgn/05.12.25 – 253)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27  

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.
Es wurden keine Ergebnisse gefunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.