Berlin, 20. Februar 2026 (geno). Je erfolgreicher die genossenschaftliche Energiewende verläuft, umso stärker stemmt sich anscheinend Bundeswirtschaftsministerin Katarina Reiche dagegen. Verständlich wird diese geistige Gegenbewegung beim Blick durch die Lupe auf die Arbeitsbiographie der Bundeswirtschaftsministerin: Vor Eintritt in die Bundesregierung war sie Geschäftsführerin der E.on-Tochter Westenergie, die mehr als 38.000 Kilometer Gas-Pipelines betreibt.
Jetzt plant Reiche, den Aufschwung der erneuerbaren Energien abzuwürgen und Milliarden Euro für fossiles Gas auszugeben. Nachdem Deutschland kaum noch russisches Gas verbraucht, wird Flüssiggas (LNG) aus den USA immer wichtiger – von einer Abhängigkeit in eine andere. Reiche will massive Hürden für klimaschonende Brennstoffquellen errichten. Wird hier die genossenschaftliche Energiewende mit größter Hinterlist sabotiert?
Zudem spannt erneut eine staatliche Treuhand ihren bedrohlichen Schirm über das „Petrolchemische Kombinat“ (PCK) im ostbrandenburgischen Schwedt aus. Übernommen wird die entzogene ehemals russische Eignerschaft des wichtigsten Treibstoffproduzenten in Ostdeutschland. Diese brandneue Nachricht vom Freitag, weckt übelste Erinnerungen an das unheilvolle Treiben der „Treuhandanstalt“ (THA) vor 36 Jahren. ++ (ew/mgn/20.02.26 – 027)
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