Sparda-Bank Berlin eG: Interessenten an der Vertreterversammlung können dies kundtun

Berlin, 27. November 2018 (geno). Es gibt keine Veranlassung sich bei einem Genossenschaftsmitglied zu melden. Diese barsche Antwort erhielt ein Mitglied der Sparda-Bank Berlin eG am Dienstag in der Filiale im Berliner Stadtbezirk Lichtenberg.

Der Genossenschafter wollte von Beraterin Annett W. wissen, warum er seit vielen Jahren keinerlei Informationen über die Tätigkeit seiner Genossenschaftsbank erhält. Er hatte dazu ein Schriftstück überreicht, das nur mit Unbehagen entgegengenommen wurde. Daraus geht hervor, dass er seit rund zwei Jahrzehnten Mitglied der Sparda-Bank Berlin eG ist, jedoch im September dieses Jahres von der Berliner Genossenschaftsbank ertmals “seit ewigen Zeiten” kontaktiert wurde.

Das Institut wollte “aktuelle Legitimationsdaten” von dem Mitglied in Erfahrung bringen und hatte ihm dazu eine Frist bis Mitte Oktober gesetzt. Die erbetenen Daten wurden fristgemäß bei der Leipziger Filiale der Berliner Genossenschaftsbank geliefert. Dabei konnten allerdings wesentliche, sich aufdrängende Unklarheiten nicht beseitigt werden.

Bei dem “Beratungstermin” in Berlin, zu dem sich das Mitglied der Genossenschaft aufgrund dieser Umstände spontan entschlossen hatte, aus Leipzig angereist und vor Ort in Berlin erschienen war, wurde er mit erstaunlichen Tatbeständen konfrontiert. Beraterin Annet W.  teilte mit, dass sich die Bank nicht um jedes Einzelne ihrer mehr als 500.000 Mitglieder kümmern könne. Das betreffe insbesondere die schriftliche Kommunikation. Sie ließ auf die Frage nach den Wahlen der Vertreter und die jährliche Vertreterversammlung wissen, dass Interessenten an der Zusammenkunft dies bei der Genossenschaftsbank kundtun können und sollten. Vertreter durch die Genossenschaftsmitglieder wählen zu lassen, schien der Bankangestellten nicht bekannt zu sein. Zumindest erfuhr der Betroffene davon, dass in diesem Jahr die jährliche Vertreterversammlung am 21. Juni stattgefunden hat. Wann der Termin im nächsten Jahr ist, werde im Mai 2019 präzisiert und festgelegt.  Beim Stichwort Vertreterwahl besteht offenbar Fehlanzeige. Die demokratischen Verhältnisse im Innern dieser ostdeutschen Genossenschaftsbank lassen – gelinde gesagt – mehr als zu wünschen übrig. Die Sparda-Bank Berlin eG gehört zu den mitgliederstärksten Genossenschaftsbanken Deutschlands und hebt dies in ihrem Internet-Auftritt als Positivum hervor. ++ (gb/mgn/27.11.18 – 229)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 6027

Anmerkung von Gerald Wiegner Vorstand igenos e.V. Auch im vorliegenden Fall stellt sich die Frage, ob die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft überhaupt noch geeignet ist eine Universalbank zu betreiben.

 

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